Ähnlicher – Gleicher – Getrennt ….

Des öfteren frage ich mich, was das wohl ist mit den Frauen … Sie lernen sich kennen, sie lernen sich lieben, beschließen, zusammenzuziehn, womit sich eine Abwärtsspirale in Gang setzt.

Immer öfter werden die selben Klamotten getragen, die Frisur paßt sich an, die Freunde werden dieselben – verschwinden wir Lesben in Beziehungen gerne von ICH bin ICH zu WIR sind GLEICH?

In der Kennenlernphase findet man es toll, dass das Gegenüber so einzigartig, so toll, so originell originell ist. Bewirkt dies beim unzweifelhaften Gen der Frauen, ach so sozial zu sein, früher oder später, dass wir es so anziehend finden, dass uns unsere eigene Originalität abhanden kommt?

Die Hoodies der Partnerin sind so toll, die Frisörin ach so geschickt, die Frisur so anziehend ja so faszinierend, dass kurzerhand die Klamotten der Angebeteten, der Haarschnitt der Liebsten wie durch Zauberhand auch an mir optimal aussehen.

Verliebt kriecht man in eine Höhle des isolierten Miteinander, ähnelt sich von Woche zu Woche bzw. Monat zu Monat mehr und mehr und wacht eines Morgens verwundert auf mit dem Fazit, dass der Reiz und Zauber, den man zu Beginn verspürt hat, verflogen ist und man in das etwas kleinere, dickere, dünnere Ich seines Spiegelbilds sieht, erschrocken darüber, dass es an Reiz verloren hat …

Warum wohl???

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